25 Okt
„Guten Morgen Berlin,
du kannst so hässlich sein..“

04 Nov
DIE HAIE I HSG Horst/Kiebitzreihe - SV TODESFELDE II 27:21
Altbekannte Gegner unter neuem
Der Tag der Tage ist endlich gekommen: Am Sonntag empfingen wir zum ersten Heimspiel der Saison die Mädels vom SV Todesfelde II. Oder waren es nicht doch altbekannte Gegner aus Sülfeld, besser auch als ehemaliger Angstgegner bekannt? #datatenwirunsoftschwer
Wir wussten also ungefähr, worauf wir uns einstellen konnten. Und das Ganze unter allerbesten Voraussetzungen: gutes Wetter, unsere altbekannte Spazierrunde und eine Halle, die wirklich alles dafür getan hat, ihrem Ruf als Sauna gerecht zu werden. Warm, stickig und schon beim Aufwärmen die ersten Schweißperlen auf der Stirn – genau so hatten wir uns das vorgestellt.
Nach dem ersten Saisonspiel wussten wir, dass wir definitiv eine ordentliche Schippe in unser Spiel rauflegen müssen. Wir brauchten eine stabile Abwehr, daraus ein schnelles Tempospiel und Variation im Angriff.
Gesagt, getan. Von Minute eins an waren uns Bissigkeit und Motivation anzusehen. Hinten wurde Beton angerührt und Todesfelde kam kaum zu klaren Torchancen. Und vorne? Da lief es überraschenderweise auch ganz rund. Ball um Ball fand seinen Weg ins Netz – kann man sich dran gewöhnen. Und die vorher groß angekündigte Variation im Angriff? Brauchten wir erstmal gar nicht. Einfaches Stoßen, Lücke sehen, Lücke nutzen, Tor. Und nochmal. Und nochmal. Never change a running system. Oder wie der Handballer sagt: Wenn’s klappt, machen wir’s halt so lange, bis sie’s merken. #einfachmaldastrainingumsetzen Wir verabschiedeten uns nach einer starken ersten Halbzeit 16:9 in die Kabine.
Denn wenn wir für eine Sache bekannt sind, dann dafür, nach der Halbzeit erstmal kollektiv in das berühmte Mittagstief zu fallen. Andere Mannschaften kommen mit Vollgas aus der Kabine – wir brauchen manchmal noch einen kleinen Moment, bis der Motor wieder Betriebstemperatur erreicht hat. Aber nicht heute. Die Schuhe wurden noch einmal fester geschnürt, der imaginäre Pausentee runtergespült und der Mittagsschlaf kurzerhand auf später verschoben. Statt den Gegner wieder ins Spiel zu bringen, machten wir genau da weiter, wo wir aufgehört hatten. Bis zur 38. Minute bauten wir unseren Vorsprung auf neun Tore aus. Hinten stand die Abwehr weiterhin wie ein Bollwerk und was sich doch irgendwie durch unsere Reihen mogelte, blieb spätestens an Caro oder Jana kleben.
Und auch die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung aus der Kategorie „muss man nicht verstehen, muss man nur akzeptieren“ brachte uns dieses Mal nicht aus dem Konzept. Köpfe oben, weitermachen. Nach 60 Minuten durften wir dann zufrieden – und durchaus ein bisschen erleichtert – auf die Anzeigetafel schauen: Die ersten zwei Punkte der Saison wandern auf unser Habenkonto!
Fazit: Wenn man nach 60 Minuten von der Platte geht und sagen kann: „Das hat heute einfach Spaß gemacht“, dann hat man wohl einiges richtig gemacht. Und wenn dabei auch noch zwei Punkte herausspringen, umso besser. Da schmecken Siegerbier und Siegerwein im Anschluss natürlich gleich doppelt so gut.

04 Mai
Meisterlich gefeiert, aber sportlich nur so semi geliefert - enttäuschendes unentschieden zum Saisonabschluss